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Der Flüchtling als neuer Heiliger

„Margarete: Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.
Faust: Laß das, mein Kind! Du fühlst, ich bin dir gut;
Für meine Lieben ließ‘ ich Leib und Blut,
Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben.
Margarete: Das ist nicht recht, man muß dran glauben.
Faust: Muß man?

Goethe, Faust, Marthens Garten

Dieses Gespräch zwischen Faust und Gretchen wirkt ob seines Gegenstandes ein wenig angestaubt. Was aber passiert, wenn man unter Religion heutzutage mehr die allerorten anzutreffende Beweihräucherung von oftmals bloß sogenannten Flüchtlingen, als das christliche Glaubensbekenntnis versteht? Dann wandelt sich die Gretchenfrage – und wer jemals einem tapferen Gretchen frei heraus, ganz ketzerisch geantwortet hat, wird wissen, dass die Flüchtlingsproblematik heute die Gemüter aufzuwiegeln vermag, wie einstmals nur eine Abkehr vom Glauben.

Woran liegt das? Verlässt man an dieser Stelle nicht den Bereich der Politik, wenn die Bewertung von Lösungen nur noch – in ganz manichäischer Tradition – zwischen Gut und Böse oszilliert? Ja, verlässt man hier nicht gar die Domäne der Moral und nähert sich dem Heiligen an?

Der Heilige…

Bereits im Jahr 2013 spielte sich etwas Unfassbares ab: In Berlin kam es im Zuge der Besetzung des Oranienplatzes durch „Refugees“ zu einer Vergewaltigung einer linken Unterstützerin durch einen Flüchtling. Völlig desillusioniert von dem internen Umgang mit diesem Vorfall (zur Polizei wollte die junge Frau aus persönlichen Gründen nicht gehen) entschloss sich die Aktivistin, den Ablauf der Geschehnisse, die sich nach der Tat ereigneten, über das linksextreme Portal indymedia zu veröffentlichen. Was dort zu lesen ist, verschlägt einem die Sprache:

Was nun folgte, war fast schlimmer, als die Tat selbst.
Ich wurde gebeten, den Vorgang detailliert zu beschreiben. Es gab immer wieder Gespräche abwechselnd mit ihm und mir. Ihm wurde immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich zu äußern, zu leugnen und mich als berechnendes Wesen darzustellen. Mir wurde ebenfalls detailliert berichtet, wie er die Situation geschildert hat. Der Vorfall wurde weder publik gemacht, noch wurde mir die Garantie gegeben, mich frei auf dem Gelände zu bewegen. Mit dem Resultat, dass ich nie wieder dorthin ging. Die Vorschläge reichten von „wir setzen uns alle gemeinsam zusammen und sprechen darüber, war doch alles nur ein Missverständnis“ über „beide Parteien tragen ihre Variante der Situation an unterschiedlichen Tagen vor dem Plenum vor und dieses entscheidet dann“ bis zu „beide Parteien treten gemeinsam vors Plenum und dann wird beraten“. Dieser Vorgang zog sich unglaublich lange hin und ich hatte währenddessen immer den Eindruck, dass er mehr geschützt wird als ich. Irgendwann also zog ich mich zurück, kapitulierte.“ [1]

Die Frau gab ferner zu Protokoll, dass außer ihr noch mindestens zwei weitere Frauen Opfer von Vergewaltigungen innerhalb des „Refugee-Protest-Camps“ in Berlin-Kreuzberg wurden. Doch anstatt damit innerhalb der Linken eine längst überfällige Diskussion über die mit außereuropäischen „Flüchtlingen“ importierten kulturellen und ethnischen Spannungen loszutreten, wurden ihr aus den eigenen Reihen heftige Vorwürfe gemacht. So heißt es direkt im ersten Kommentar unter ihrem Bericht:

was dir passiert ist, is absolut scheisse und dass du im nachhinein keine unterstützung bekommen hast auch. allerdings ist deine darstellung sehr gut für rassistische stimmungsmache geeignet und da hätte ich von dir als ex-unterstützerin mehr respekt vor der bewegung und all den menschen erwartet, die im camp, in der schule und in anderen politischen orten gegen sexismus kämpfen.“ [2] (Rechtschreibung im Original)

An diesem krassen Beispiel sieht man, wohin die Reise geht: Die Linke verteidigt heute nicht mehr das, was sie einstmals als ihre Kernanliegen betrachtet hat, nämlich das, was sie im weitesten Sinne unter ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Emanzipation verstanden hat. Im Gegenteil leistet sie heute unter dem Vorwand verquerer Konstruktionen, wie der „Critical Whiteness“, dem Abbau unserer zivilisatorischen Errungenschaften Vorschub. Im Rahmen dieses Irrsinns wird Männern aus fremden Kulturkreisen, mit abstoßenden Vorstellungen von der Rolle und dem Wert der Frau mehr Verständnis entgegengebracht, nachdem sie junge Aktivistinnen aus ihren eigenen Reihen vergewaltigt haben, als den Opfern, die in ihrer Hilflosigkeit versuchen, eine Öffentlichkeit für ihr Leid zu finden.

…und die Ketzer

Nach diesem Vorfall sind mittlerweile mehr als zwei Jahre vergangen und man könnte die Hoffnung haben, dass in der Zwischenzeit eine kritische Auseinandersetzung begonnen hat, die Vergleichbares in der Zukunft zu vermeiden sucht. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Europa – und hier vor allem Deutschland und Österreich – wird derzeit von einem unvergleichbaren Ansturm an sogenannten und echten Flüchtlingen überrannt. Die Liste der unglaublichen Begebenheiten, die dies zur Folge hat, ist mittlerweile auf eine unüberschaubare Länge angewachsen: Da werden Familien aus städtischen Wohnungen geworfen, Studentenheime, Schulen und Kindergärten geräumt, um „Refugees“ unterzubringen. Die Kommunen ächzen unter der immer größer werdenden Last der Pflicht, diese zu beherbergen und zu verpflegen und gehen stellenweise sogar dazu über, Steuererhöhungen durchzuführen, um diese Last noch bewältigen zu können. [3] Derweil sind komplette Polizeidienststellen den ganzen Tag über damit befasst, das aus der zumeist illegalen Einwanderung resultierende Chaos zu verwalten und können ihren eigentlichen Aufgaben kaum mehr nachgehen.

Und dann, ja dann, also in einer völlig außer Kontrolle geratenen Situation, äußern sich Bedenkenträger und Einwanderungskritiker – und werden nicht etwa gespannt angehört, sondern als Rassisten und Rechtsextreme bezeichnet und von jedweder öffentlichen Debatte ausgeschlossen – obwohl genau diese kritischen Stimmen zunehmend immer größere Teile des Volkes repräsentieren.

asyl-streik

Was ist da also los? Wie kommt es dazu, dass die Deutschen – und unter ihnen vor allem die vermeintlich progressiven – so jedes Maß in dieser Sache vermissen lassen?

Weil der Flüchtling mittlerweile eine Rolle in unserer säkularisierten, postmodernen Gesellschaft einnimmt, die zuvor nur dem Heiligen vorbehalten war.

Der Soziologe Wolfgang Schluchter beschreibt die Wesensmerkmale des Heiligen folgendermaßen: „Für das Heilige sind Absonderung vom Profanen und unbedingter Verpflichtungscharakter typisch, weil es der Ort kollektiver Identitätsdefinition ist.“ [4]

Das Heilige – oder in personifizierter Form, der Heilige – zeichnet sich demnach vor allem durch eines aus: seine unhinterfragbare Sonderstellung. Insofern es sie genießt, wird das Heilige so zum zentralen Element der eigenen Selbstfindung, da die Grenzen, die die eigene Identität ausmachen, nach oben hin vom Heiligen, nach unten hin, vom Ketzer, Zweifler und Abtrünnigen bestimmt werden. Die Grenzziehung erfolgt (zumindest hier) gnadenlos. Das Profane ist hierbei das Eigene; das Fremde wird zum Sakralen, wie auch an der szenetypischen Besessenheit der Linken mit Radio Multikulti, Dritt-Welt-Reisen und Wursthaaren beobachtet werden kann. Aber auch in bürgerlichen Kreisen schickt es sich heutzutage mehr, in die Thai-Fusion-Bar zu gehen, als im „Deutschen Haus“ zu speisen. Die richtige Wahl des kulturellen Ambientes wird zum Glaubensbekenntnis; das dortige Brotbrechen zum Abendmahl.

Neue sakrale Kultur

Die Vermittlung des Heiligen hat innerhalb von Gesellschaften stets einen besonderen Narrativ und eine entsprechende Ikonographie hervorgebracht. Das Sakrale findet traditionell Huldigung in allen möglichen Formen menschlichen Ausdrucks: Gesang, Malerei, Lobpreis. Und auch in Bezug auf die These, dass Flüchtlinge nun mehr und mehr die Funktion des Heiligen übernehmen, lassen sich viele Bilder und Erzählungen finden, die diese Annahme bestätigen.

Die wohl bekannteste musikalische Widmung erfährt der Flüchtling von der US-Band Rise Against: In ihrem „Prayer of the Refugee“ heisst es:

We are the angry and the desperate,
The hungry, and the cold,
We are the ones who kept quiet,
And always did what we were told.

Und weiter:

But we’ve been sweating while you slept so calm,
In the safety of your home.
We’ve been pulling out the nails that hold up
Everything you’ve known.

Neben hagiographischen Elementen des Lebensweges des „unbekannten Flüchtlings“ wird hier ein anderer Aspekt des Heiligen deutlich. Dieser ist auch immer Weg zur Erlösung, zur Erlösung von der eigenen Schuld. Diese Schuld wird hier konkret angesprochen: Der Flüchtling schwitzte, während wir schliefen. Eine direkte Anspielung auf die „Sünden“ des Weißen Mannes: Kolonialismus, Sklaverei, Imperialismus.

Doch der Text erfährt eine Wendung: Der Flüchtling arbeitete nicht bloß, während wir schliefen, sondern er begab sich daran, die Grundfesten all dessen einzureißen, was wir kennen: unserer Zivilisation. Dem „heiligen“ Treiben nachzugeben deutet so den Weg aus der ewigen Schuld Europas an: In der eigenen Vernichtung liegt die Erlösung. Der Messias ist dabei der unbefleckte Flüchtling, in der neuesten Version des „edlen Wilden“. (Hier ein Beispiel für eine ähnliche musikalische Aufbrereitung.)

Auch in Bild und Schrift sind vergleichbare Narrative in Hülle und Fülle vorhanden. Keine Tageszeitung, die uns nicht mit bewegenden Flucht-Geschichten versorgen würde, entsprechende graphische Untermalung inklusive. Derlei Botschaften zeichnen sich allerdings selbst im öffentlichen Raum nicht minder durch ihre Allgegenwärtigkeit aus: Pro Asyl, Caritas, Misereor – sie alle verbreiten auf ihren Werbetafeln vehement herzerweichende Bilder von vorzugsweise minderjährigen Flüchtlingen mit dazugehörigem Imperativ. Der Tenor dabei stets: Der Verstand hat nun einmal Ruhe zu geben. Den Flüchtlingen müsse nun, nach ihrer gefährlichen Reise mit dem Herzen begegnet werden. Da ist es: Das Herz, die Liebe, die gegenüber dem Verstand eingefordert wird und unweigerlich an christliches Dogma erinnern lässt:

Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“1. Korintherbrief, 13

Das christliche Gebot der Nächstenliebe, das sich in dem Brief des Paulus an seine Gemeinde in Korinth äußert, wird in der aktuellen Flüchtlingsdebatte jedoch vollends ad absurdum geführt. Schließlich befinden sich viele derjenigen, die derzeit nach Europa strömen, allein aufgrund ihrer Entscheidung, selbstständig und vor allem illegal nach Europa einzureisen, in ihrer Zwangslage, die die Europäer so vor unnötig vollendete Tatsachen stellt. Doch die ethnomasochistische Ersatzreligion der heute vom Schicksal der „Flüchtlinge“ so Bewegten ist aber ja gerade nicht das Christentum, sondern lediglich eine postmoderne Entstellung dessen kulturellen Vermächtnisses.

All diejenigen, über die nur noch posthum berichtet werden und den nun kein aktives Helfen mehr
entgegengebracht werden kann, füllen innerhalb des gegenwärtigen Dramas die hagiographische Klimax, den Märtyrertod aus: Das Ertrinken im Mittelmeer wird so zur Heiligsprechung – all jene, die die Überfahrt geschafft haben, werden zum lebendigen Mahnmal.

„Zu Gott zu sprechen ist ein Gebet. Spricht Gott zu dir, ist es eine Psychose.“

Doch selbst „Die Toten kommen“ noch zurück, um die sündigen Zweifler an die Heiligkeit des Flüchtlings zu gemahnen. Wie der Heiland einst aus dem Felsengrab, steigen die transzendenten Flüchtlinge herab zum Reichstag. Da liegt es nahe, dass selbst der Papst eine bedingungslose Aufnahme der mediterranen Findelkinder verlangt. Sogar sakrale Gesänge werden den neuen Heiligen gedichtet, die sodann in eigenen Gottesdiensten vorgetragen werden.

Wie jede Religion allerdings, besonders wenn sie sich über einen gewissen Zeitraum institutionalisiert, verfällt auch der neue Flüchtlings-Glaube der Bigotterie. Ihre Doppelmoral wird an ihrer zentralen Figur deutlich: Das Leid der Menschen, die in eine ungewisse Zukunft aufbrechen, die häufig in Elend, Ausbeutung und Tod endet, soll nun gemindert werden, indem noch mehr aufgefordert werden, sich auf eben jene Reise zu begeben. Gleichzeitig wird mit der chaotischen Schwemme von hunderttausenden Einwanderern das Fundament der Gesellschaft angesägt, die den Spuk bezahlt und sogar noch die Priesterkaste  durchfüttert. Hier wird nicht nur ein voranschreitender Realitätsverlust – sondern auch die Überzeugungskraft des Klingelbeutels deutlich, den man sich eifrig von allen Seiten befüllen lässt. Im Buch Kohelet heißt es dazu passend: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“

[1] http://de.indymedia.org/2013/05/345257.shtml
[2] ebd.
[3] http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/grundsteuer-erhoeht-asylbewerber-schuld-aid-1.5236097
[4] Wolfgang Schluchter, Die Entstehung des modernen Rationalismus. Eine Analyse von Max Webers Entwicklungsgeschichte des Okzidents.

Über Pierre Aronnax

Pierre Aronnax
Stammt ursprünglich aus der Linken, studiert Psychologie und schreibt außerdem für das identitäre Projekt "Kontrakultur MV"

12 Kommentare

  1. Letztes Jahr kamen rund 203.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Dieses Jahr werden 500.000 erwartet.
    Von den abertausenden Menschen, die nach Deutschland strömen, sind nur ein Bruchteil wirkliche Facharbeiter / integrierwillige Menschen. Sie werden leider von der Politik und Medien ausgenutzt und für alle herkommende Menschen instrumentalisiert.
    Warum sollen / sollten sich Menschen um Integration bemühen, wenn sie alles in den Arsch geschoben bekommen. Meist kommt der Ansporn noch nicht mal von ihnen selbst, sondern wird ihnen von deutschen Gutmenschen in den Kopf / Mund gesetzt. Nach dem Otto: „Deutschland ist reich, nehmt was ihr kriegen könnt.“
    Längst ist ein Streit in der EU darüber ausgebrochen, wie viele davon tatsächlich Kriegsflüchtlinge und wie viele Wirtschaftsflüchtlinge sind.
    Heute beraten die EU-Innenminister über einen Verteilungsschlüssel von weiteren 60.000 Flüchtlingen, um Mittelmeerländer wie Italien und Griechenland zu entlasten.
    Doch es wird schwer werden, die Flüchtlinge unterzubringen:
    Laut ARD-Morgenmagazin will Polen nur noch Christen aufnehmen.
    Österreich will keine neuen Asylanträge mehr bearbeiten, sondern sich auf Abschiebungen konzentrieren.
    Ungarn baut eine Mauer gegen Flüchtlinge, die über den Kosovo ins Land strömen.
    Großbritannien und die osteuropäischen EU-Staaten wollen keine Flüchtlingsquote.
    Währenddessen hat Deutschland schon mal vor dem Sondertreffen in Brüssel signalisiert, zusätzlich 9.000 Menschen aufnehmen zu wollen.
    Also zu den erwarteten 500.000.
    Doch zunächst gilt die Frage: Wohin mit den Menschen? Die Bundesregierung spricht sich dafür aus, immer mehr aufzunehmen und an die Kommunen zu verteilen. Diese platzen jedoch aus allen Nähten. Und auch finanziell sind sie aufgrund dieser Belastung bereits am Ende.
    Doch wer soll das alles letztlich bezahlen?
    Der Bürger. Natürlich, wer sonst, ist man da versucht zu sagen.
    Auch wenn versucht wird, dies politisch zu vertuschen, kam nun heraus:
    Die erste Kommune erhöht jetzt die Grund- und Gewerbesteuer wegen der Unterbringung von Flüchtlingen. Genauer die NRW-Kommune Mettmann.
    Da heißt es in einem Brief der Stadtverwaltung an die Hauseigentümer: “Es sind weitere Belastungen auf die Stadt zugekommen. Die Aufwendungen für Asylbewerber steigen z.B. weiter deutlich an. Inzwischen bezuschusst die Stadt Mettmann diese Aufgabe mit rund 1,5 Mio. Euro”.
    Weiter kündigt die Kommune an, den Hebesatz für Grund- und Gewerbesteuer zu erhöhen (zwischen 5% und 15 %)!
    So werden künftig wohl auch andere Häusle- und Eigentumswohnungsbesitzer in der Republik aufgrund der steigenden Kosten durch Asylbewerber zur Kasse gebeten werden. Einstellen können sie sich auf jeden Fall schon mal darauf.
    Ich frage mich, wie die muslimische Mehrheit mit den Affen und Schweinen (Christen und Juden) umgeht, wenn sie in der Mehrheit sind? In 1-2 Generationen wird das der Fall sein. So tolerant wie wir heute mit ihnen…? Wenn ich mir die Ereignisse in der Welt so anschaue, kann ich diesbezüglich nur hoffen, bis dahin bereits tot zu sein und keine Kinder hinterlassen zu haben, die dieses (politisch gewollte) Chaos erleiden und ausbaden müssen. Denn dazu gibt es mir zu viele „Einzelfälle“, die natürlich, wie uns die Qualitätsmedien mantraartig versichern, nichts mit dem Islam zu tun haben. Und wenn ich noch leben sollte, bedauere ich, nicht mehr jung genug zu sein, um kämpfen zu können.
    Ich bin parteipolitisch nicht gebunden, meine Freunde sind Deutsche, Italiener, Polen, Türken (die selbst die Umstände hier im Lande beklagen), Ungarn und Portugiesen, sämtliche etwaige Vorwürfe fremdenfeindlich oder „rechts“ zu sein (was ja heute alles, was einen Millimeter von der Die Linken/Grünen-Linie abweicht beinhaltet), weise ich weit von mir. Ich wünsche mir nur das Land zurück, in dem ich groß geworden bin. In dem ich über die Straße gehen kann, ohne Angst haben zu müssen, im nächsten Moment ein Messer zwischen den Rippen zu haben. Wenn das rechts ist, na gut, dann bin ich eben rechts.
    An dieser Stelle mal eine Frage: Warum kommen denn überhaupt Hunderttausende Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Mittleren Osten nach Europa?
    Antwort: Weil die amerikanische Außenpolitik ihre Heimat völlig zerstört hat. Genau aus den Ländern, welche mit amerikanischen Bomben „beglückt“ wurden, stammen die Flüchtlinge. Man muss sich nur mal ansehen, was für ein Desaster Washington in der Ukraine angerichtet hat. Das Land zerfällt, spaltet sich auf und wird zerstört, genauso wie die Amerikaner es in Afghanistan, im Irak, in Libyen, im Sudan, im Jemen und in Syrien gemacht haben. Überall verbrannte Erde!
    Wir Europäer aber müssen die Last tragen und die Flüchtlinge alle aufnehmen. Keiner der Flüchtlinge schippert mit einem Boot über den Atlantik nach Amerika, obwohl das vom Verursacherprinzip richtig wäre. Eigentlich müsste die EU alle ankommenden Menschen sofort in die USA weiterleiten, denn Washington ist am meisten an dem Flüchtlingselend und der Flüchtlingsflut schuld. Überall Kriege führen, aber die Konsequenzen nie selber tragen, das sollen die anderen.

    • Es stimmt zwar, daß die usa weniger Asylanten aus den von ihr in „die Freiheit gebombten Länder “ abbekommen, aber dafür werden sie eben von Hispanics aus Mittel und Südamerika geflutet. Letztendlich werden dort die Latinos die Mehrheitsbevölkerung stellen und damit werden die europäisch geprägten Vereinigten Staaten von Amerika genauso untergehen wie dieser Kontinent. Sie müssen also die Konsequenzen dafür tragen, das sie den Süden immer als ihren persönlichen Hinterhof betrachtet haben Die Frage für die Zukunft wird bei ihnen die selbe sein wie bei uns: überleben als Minderheit in einer feindlich gesinnten Umwelt.

    • Harringtoner,

      sehr schön geschrieben – gut durchdacht – besser könnte man die Situation in Deutschland nicht benennen. Ich gestehe, dass es mir sehr große Sorge bereitet wie die Zukunft für unsere Kinder und Enkeklinder weitergehen wird. In welchem Chaos sie leben müssen. Ich wünsche mir auch das Deutschland indem ich vor 63 Jahren geboren wurde. Ich erhoffe mir von den jungen Menschen der idenditären Bewegung, dass sie viele Menschenherzen anstupsen sich auf den Weg zu machen und weg kommen von dem Gutmenschgetue – der Sozialromantik. Denn so viel Heiligkeit kann kein Mensch aushalten. So manche Menschen sollten besser ihren Heiligenschein ab und zu mal ausmachen – damit er nicht durchbrennt. Da sollte man schon vorsichtig sein. Vielleicht eröffnet ihnen dann die kurze Dunkelheit mal für einen Augenblick die Innenschau, in der sie sich nach dem Aufblinzeln des Heiligenscheines wieder im Spiegel anschauen können – und sagen können: „Das bin ich!“ Selbst diese drei Worte können in diser schwierigen Zeit schon für viel Aufhebens sorgen. Das war das Wort zum Samsatag – schöne Grüße

  2. Ich wusste es immer : Kafkas „Traumlogik“ ist aktueller als je zuvor. Er war ein Insider :-)))

  3. Wer hetzt hier bitte und wodurch? Alles Geschriebene entspricht den Tatsachen! Wie wär’s mit Argumenten? Aber wenn man das Leserforum des linkslinken „Standards“ (von seinen Fans hartnäckig „Standart“ genannt) kennt, ist man ja schon froh, wenn ein Dummlinker vier Worte ohne Rechtschreibfehler schafft…

  4. Mir ist klar, dass ich etwas spät mit meinem Kommentar bin, trotzdem:

    Ihr schreibt: ‚Bereits im Jahr 2013 spielte sich etwas Unfassbares ab: In Berlin kam es im Zuge der Besetzung des Oranienplatzes durch „Refugees“ zu einer Vergewaltigung einer linken Unterstützerin durch einen Flüchtling.‘

    Aus dem Beitrag auf Indymedia geht an keiner Stelle hervor, dass der Vergewaltiger ein Flüchtling war, und glaubt man der Berichterstattung der Presse, die den Fall aufgriff, handelte es sich auch um ein männliches Mitglied der ‚Unterstützerszene‘.

    Habt ihr da Informationen, die mir n i c h t vorliegen?

  5. Guten Tag,
    dieser Artikel hat es auf den Punkt gebracht.
    Auch ich könnte hier eine Vielzahl von Beispielen vortragen welche geeignet sind die Problematik weiter zu beschreiben.
    Ich beschränke mich auf eines:
    Refugees erhielten eine Wohnung mit ca 180 qm, Einbauküche im Wert von ca 35.000 Euro, Internet Zugang und Flat TV. Da unsere Speisen nicht zuträglich sind werden wöchentlich Halal Gerichte frei Haus geliefert. Anzahl der Bewohner: eine 5 köpfige Familie. Da ich den früheren Mieter der Wohnung kenne ( einen US Oberst) ist mir der Mietpreis bekannt: 1.300 Euro. Wenn ich nun lese dass dass Refugees weniger als den Hartz IV Satz bekommen kann ich nur noch lachen! Auf Nachfrage beim zuständigen Landratsamt wurde mir mitgeteilt dass man beim derzeitigen Bedarf auch auf hochwertige Wohnungen zurueckgreifen muss. Ohne Worte !

  6. Hallo;

    meine Meinung zu eurem Text :

    Ich glaube nicht, dass Leute aus den Wohnungen geworfen werden ( Ihr meint damit wohl die Kündigung aufgrund von Eigenbedarf ? ) und Kindergärten werden höchstens von ungeeignetem Möbiliar geräumt.
    Wenn das stimmt, was in den Zeitungen steht : also, dass ehemalige Bürogebäude, Messehallen, Turnhallen für vorher wohl nicht eingeplantes Geld für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet
    werden, so ist das für die Gebäude ne gute Sache – aber man fragt sich als arbeitender Bürger, welcher
    sich immer kurz über der Armutsgrenze häit, ob mann dadurch nicht zu kurz kommt, das ist eben son Gefühl.
    Ursache für die Flüchtlingswelle ist für mich auch das Kriegstreiben. Die BRD beteiligt sich ja auch daran
    und fühlt sich darum verpflichtet vermehrt Flüchtlinge aufzunehmen, die werden dann den
    Gemeinden und Kommunen , aufs Auge gedrückt , kann mann bloss auf eine adäquate Entschädigung hoffen.

  7. Gut geschrieben wünsche optimalen Erfolg bei allen Vorhaben. Leider ist vom Volke nichts zu erwarten. Vegetarische Jugend vollkommen links gerichtet. Zukünftige Rentner heute um die 50 Jahre die alles ignorieren. Katastrophe treffe niemanden mit einer Meinung.

  8. Ja ja, bla bla, ich weiß.

    Die bolschewistische Revolution hat auch enorm viele Flüchtlinge (Millionen) hervorgebracht, doch auch das hat die Anstifter reichlich wenig interessiert. Das Leid und die Unruhe, die sie auch dadurch erzeugt haben. Manche sagen ja sogar, dass auch das beabsichtigt war, um die kommunistische Revolution in die ganze Welt zu tragen, mindestens aber nach ganz Europa.

    Eine der Folgen davon war, dass die VSA 1924 ihre Grenzen dicht gemacht haben. Vor allem für arme Ostjuden und Südeuropäer (Italiener). Der Rest ist Geschichte, die genau darum ja auch unwahr erzählt wird. Bis heute.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Immigration_Act_of_1924

    Es gab eben auch damals nicht viele Alternativen, wohin man hätte flüchten, fliehen, ziehen, hin emigrieren können, auf der Suche nach Brot, Geld, Arbeit.

    Was für eine Schweinerei darum, die Deutschen für die Eskalation damals allein verantwortlich machen zu wollen. Oder was glaubt ihr eigentlich, wie es dann erst nach 1929 auch bei uns aussah? Das Land von Milch und Honig? Erstmal nicht:

    https://www.youtube.com/watch?v=dLx348g6rWA

    Was für eine Unverschämtheit sich darum manche Menschen selbst heute noch ausgerechnet gegenüber uns Deutschen erlauben. Eine bodenlose Frechheit, für die es darum auch kaum kindgerechte Worte gibt. Rochus.

    Oder was war auch hier los?:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Évian_Conference

    Einen Scheiss hat darum auch die Welt dafür getan, um ein echtes wirtschaftliches und soziales Problem zu lösen, welches die Kommunisten überhaupt erst angezettelt haben. Dabei wäre es auch vollkommen egal gewesen, ob das nun Juden oder Mongolen, Muslime oder ethnische Russen gewesen wären, die nach Westen geströmt wären, und darum war auch nicht Antisemitismus das Problem. Man hätte sie auch nur als Die Flüchtlinge bezeichnen können. Menschen aus einem anderen Land, mit einer anderen Sprache, damals wenig Bildung und auch sehr eigenen Traditionen, aus einer vollkommen fremden Kultur.

    Könnt ja jetzt mal Trump fragen ob er bereit ist, den Deutschen wenigstens 750.000 Muslime abzunehmen. Weil sein Land doch so gross ist, und auch reicher an Rohstoffen und Energie, landwirtschaftlich nutzbare Fläche.

    • Oder, falls das hier jemals ein Kommunist liesst:

      Warum macht ihr nicht Katharina die Grosse dafür verantwortlich und alle Zaren nach ihr? Denn sie war und die waren es doch, die die Juden in der Pale angesiedelt (oder sie dorthin abgeschoben) haben. Wobei die Pale sogar ein riesiges und auch reiches Gebiet war, immer noch ist, einschließlich der Kornkammer Europas im Süden, die Ukraine. Mit sogar zwei Kohle- und Erzgebiete (Schlesien, Donbass) und sogar Zugang zum Schwarzen Meer. In der Pale haben lange Zeit fast alle Juden Europas gelebt (80-85%), in manchen Städten sogar mit einem Anteil von 70% (Brody, Ukraine). Bis dann dort so um 1880 Unruhe in das Ganze kam und immer mehr Ostjuden erst nach Westeuropa und von dort dann weiter in die VSA gesiedelt sind. Bis zum beinahe Aufnahmestopp ab 1924. Bis dahin waren aber auch schon die Hälfte der 500.000 weitergezogen, die auch Deutschland mal aufgenommen, beherbergt, ernährt hat. Als hier noch nur knapp über 40 Millionen Deutsche gelebt haben, denn mehr konnte damals das Land noch nicht tragen, ohne Kunstdünger. Und dann kam 1929.

      http://www.yivoencyclopedia.org/article.aspx/pale_of_settlement

      https://www.youtube.com/watch?v=0ZBygN2DR0A

    • Und es gibt echt kaum eine Doku, wenn es um diese Zeit geht, in dem Fall die von Arte, in der nicht gelogen oder Blödsinn erzählt wird das sich die Balken biegen. Jüngst auch gerne garniert mit ein bisschen mehr Wahrheit, um Glaubwürdigkeit zu suggerieren. Pfui Teufel!

      Oder hat Hitler zu dem Zeitpunkt etwa auch schon Autobahnen durch Frankreich und Osteuropa gebaut, bauen lassen? Nach Danzig womöglich?

      Was haben also bitte nationale Autobahnen in einem so kleinen Land wie Deutschland mit Krieg zu tun, ihr Schwachköpfe. Nach Warschau, Paris oder Moskau sind sie dadurch auch nicht schneller gekommen, also vollkommener Humbug, dieses Argument. Wie übrigens auch der Güterverkehr damals noch hauptsächlich mit der Bahn oder per Schiff befördert wurde.

      Aber jeder Idiot auf der Welt glaubt es. Selbst angeblich gebildete Menschen. Dahinter kann doch nur entweder unfassbare Dummheit oder abgrundtiefe, verabscheuungswürdige Bösartigkeit stecken, wie ich sie sonst nur von Kriegspropaganda kenne. Beides jedoch ist für mein Verständnis von Geschichte vollkommen inakzeptabel.

      Diese Land kann einem darum echt Leid tun. Wie die Menschen hier nach Strich und Faden ver***** und ausgenommen werden. Sie diese Bande auch noch bezahlen, mit ihren Steuergeldern und Gebühren, von der sie jeden Tag seit 70 Jahren missbraucht und unterdrückt, belogen werden wo sie nur können. Heiliger Zorn.

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