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Gedichte

Cornelius Waldner: Spuren aus Blei

Spuren aus Blei

Mit „Spuren aus Blei“ erscheint am 20. Juni Cornelius Waldners erster eigener Gedichtband. „Identitäre Generation“ erhielt bereits vorab Einblick. Bekannt sein dürfte der Autor den meisten durch sein Neofolk-Projekt „Sagittarius“. Verlegt wird der Band im Eigenverlag; „Die Neue Runde“ ist das von Waldner ins Leben gerufene Künstlerkollektiv, das nun neben verschiedenen Neofolk-Gruppen (u.a. „Werra“, „Sagittarius“, „Miel Noir“, …) sein Spektrum ...

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Stefan George – Nova Apocalypsis

NOVA APOCALYPSIS Endchrist endchrist du wurdest zum spott Statt deiner kommt der Fliegengott.   Larven aus faulenden hirnen gekrochen Sind nun ins leben hereingebrochen   Breiten sich dreist über alle gassen: ›Das reich ist unser: wir kommen in massen.   Der geht noch aufrecht – reisset ihn um Der hat noch ein antlitz – zerret es krumm!   Der schreitet ...

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Stefan Rebenich in „Blätter für die Kunst IV“

Dass ein strahl aus Hellas auf uns fiel: dass unsere jugend jezt das leben nicht mehr niedrig sondern glühend anzusehen beginnt: dass sie im leiblichen und geistigen nach schönen maassen sucht: dass sie von der schwärmerei für seichte allgemene bildung und beglückung sich ebenso gelöst hat als von verjährter lanzknechtischer barbarei: dass sie die steife gradheit sowie das geduckte lastentragende ...

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Todestag von Dominique Venner

Heute jährt sich der Todestag von Dominique Venner, der sich vor genau einem Jahr, am 21.5.2013, in Notre Dame für Europa geopfert hat. Dazu hat ein österreichischer Identitärer ein Gedicht verfasst, welches wir an dieser Stelle gemeinsam mit Venners Abschiedsbrief veröffentlichen. L´Hero de Notre Dame Für dich galt einzig und allein Dem Volke, dessen Teil du warst Das Schaffen und ...

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Peter Rosegger – Echter Stolz

Großartige Zeilen vom steirischen Heimatdichter Peter Rosegger (*1843 in Alpl, Steiermark; † 26. Juni 1918 in Krieglach) aus der Sammlung „Die Welt“. Echter Stolz Auf seine Freunde stolz sein, O weiches Holz! Ein echter Mann ist doch nur Auf seine Feinde stolz. Geschützt von andern Bäumen Ist’s leicht, ein Schaft sein, Doch wer im Sturme frei steht, Der muß bei Kraft ...

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Rainer Maria Rilke: Menschen bei Nacht

Das heutige Sonntagsgedicht ist von Rainer Maria Rilke (*1875 in Prag; † 1926 bei Montreux), der als bedeutendster Dichter der literarischen Moderne gilt. Menschen bei Nacht Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht. Von deinem Nachbar trennt sich die Nacht, und du sollst ihn nicht suchen trotzdem. Und machst du nachts deine Stube licht, um Menschen zu schauen ins ...

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Friedrich Schiller – Reiterlied

Friedrich Schiller (* 1759 in Marbach am Neckar, † 1805 in Weimar) gilt als bedeutendster Dramatiker und Lyriker.  Er war Dicher, Schriftsteller und Philosophen und gehörte zum „Viergestirn der Weimarer Klassik“. Heute gibt es sein „Reiterlied“ als Gedicht zum Sonntag. Reiterlied (1797) Wohl auf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd! Ins Feld, in die Freiheit gezogen. Im Felde, da ist der ...

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Johann W. v. Goethe – Osterspaziergang

Johann Wolfgang von Goethe (*1749, † 1832) ist mit Sicherheit einer der bedeutendsten Deutschen, die je gelebt haben. Sein Meisterwerk „Faust“ gilt als das meistzitierte und bedeutendste Werk der deutschen Literatur. Wegen des Frühlingsbeginns gibt es diesen Sonntag den berühmten „Osterspaziergang“ (Titel ist nicht von Goethe, aber für diese Szene gebräuchlich) aus dem ersten Teil des Faust. Er schildert, wie ...

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R.M. Rilke – Der letzte Graf von Brederode entzieht sich türkischer Gefangenschaft

Jeden Sonntag gibt es ein ausgewähltes Gedicht. Diesmal von Rainer Maria Rilke (* 1875 in Prag, † 1926 in der Montreux). Der letzte Graf von Brederode entzieht sich türkischer Gefangenschaft Sie folgten furchtbar; ihren bunten Tod von ferne nach ihm werfend, während er verloren floh, nichts weiter als: bedroht. Die Ferne seiner Väter schien nicht mehr für ihn zu gelten; ...

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Friedrich Nietzsche – An den Mistral

Jeden Sonntag gibt es ein ausgewähltes Gedicht. Diesmal von Friedrich Nietzsche aus der Gedichtsammlung, welche „Die fröhliche Wissenschaft“ umrahmt. Der Titel ist die Übersetzung des Untertitels „la gaya szienza“, womit der Dichterwettstreit der Troubadoure in Toulouse des 14. Jahrhundert bezeichnet wurde. Nietzsche will damit die „Einheit von Sänger, Ritter und Freigeist“ beschwören. Das letzte Gedicht ist das Tanzlied „An den ...

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