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Besetzung des Brandenburger Tores

Die Besetzung des Brandenburger Tores durch identitäre Aktivisten am letzten Samstag hat eine massive Resonanz in Medien, Politik und dem patriotischen Milieu erfahren. Bei den Medien und der Politik waren die Reaktionen vorhersehbar aber dennoch demaskierend, was in der Nachbetrachtung neben dem aktivistischen Vorbildimpuls ein wichtiges Ergebnis war. Gerade am Tag des offenen Kanzleramtes, welcher unter dem Motto „Migration und Integration“ stand, wurde auf einem der symbolträchtigsten Denkmäler Deutschlands ein Banner mit der Aufschrift „Sichere Grenzen – Sichere Zukunft“ entrollt.

Was sich in anderen Ländern nach der Einwanderungswelle im letzten Sommer als gesellschaftlicher und politischer Regierungskonsens etabliert hat, wird in Deutschland immer noch ignoriert. Praktisch ist der Zustorm von Einwanderern in unser Land ungebrochen, obwohl die Auflösungserscheinungen der Inneren Sicherheit spätestens nach Würzburg, Ansbach und Reutlingen unübersehbar geworden sind. Sichere Grenzen – Sichere Zukunft war eine bewusst defensiv gehaltene Parole, die allein schon nach der gängigen Staatstheorie einen klaren Imperativ ausdrückt, dass Völker, Kulturen und Nationen sich durch eine räumlich abgrenzbare Exklusivität auszeichnen. Möglicherweise wäre diese Parole vor einigen Jahren sogar noch Konsens unter den konservativen Vertretern der Regierungsparteien wie der CDU gewesen. Doch die Reaktionen des gesellschaftlichen Establishments haben mit ihrer Reaktion die schrittweise Verengung der Meinungskorridore für alle sichtbar gemacht.

Der Berliner Oberbürgermeister Michael Müller kommentierte die Aktion als „widerlich“, das Brandenburger Tor stehe inzwischen für ein „demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland „. Bezeichnend das Herr Müller die symbolische Bedeutung eines über 200 Jahre alten Denkmals fortan für sich reklamiert. Das ist nicht weiter schlimm, doch gerade Begrifflichkeiten wie „demokratisch“, „friedlich“ und „weltoffen“ gelten für die politische Klasse eher als Satz- und Phrasenvollständiger, deren Deutungsgehalt zumeist nur auf die herrschende Ideologie limitiert ist.

Weiter heißt es: „Diese Aktivisten wollen ein anderes Land, sie zielen auf unsere Freiheit.“ Von welcher „Freiheit“ und welchem „uns“ redet Herr Müller dort? Die Forderung nach „Sicheren Grenzen“ und einer damit verbundenen „Sicheren Zukunft“ als Bestreben für ein „anderes“ Land zu interpretieren, sollte aufhorchen lassen. Offensichtlich ist der kosmopolitische Konsens derart fortgeschritten, dass eine solche fast schon defensive Minimalkonsensforderung zum revolutionären Akt wird. Fakt ist, dass wir und Berlins Oberbürgermeister definitiv nicht dasselbe Land meinen können und Müllers Land vielmehr ein kosmopolitisches Auflösungsprodukt ist, in dem die vermeintliche Vielfalt zur orwellschen Sprechblase wird.

Berlins Innensenator Frank Henkel kommentierte die Aktion: „Es ist widerwärtig, dass Rechte versuchen, das weltweit bekannte Wahrzeichen Berlins zu beschmutzen“. Die klassische und immer wiederkehrende Schmutzmetapher, mit denen die negative Konnotation unbedingt nochmal unterstrichen werden muss.

Im Vergleich zu den darauffolgenden Sonntagsausgaben waren die Aussagen der beiden Berliner Spitzenpolitiker jedoch noch harmlos. Der Berliner Kurier schreibt auf seiner Titelseite von einem „Naziskandal“ und weiter: „Vollpfosten schänden Tor“. Im weiteren Verlauf des Artikels. Man achte an einigen Passagen nur auf den militärischen Ton, der durch den knackigen und kurzen Satzstil eher an eine propgandistischen Kriegsberichterstattung in den Jahren 1944-45 in Deutschland erinnert, als einer unvoreingenommenen Berichterstattung. Letzteres wird der Autor vermutlich ohnehin nicht im Sinn gehabt haben. Auch sonst gleicht der Artikel eher einem Touretteanfall als einer ernstzunehmenden journalistischen Berichterstattung. Krampfhaft liegt die Betonung auf den langweiligen immer wiederkehrenden Signalwörtern „braun“ und „Vollpfosten“. Gleiches Prinzip wohl auch bei der Berliner Zeitung die aus einer klassischen Berichterstattung eher einen Meinungsbeitrag erschafft und unter der Überschrift „Nazis raus nicht Nazis rauf“ nur ein weniger gelungenes Wortspiel konstruiert. Man kann die Anzahl und Qualität der Schmähbegriffe bei einem solchen Niveau lediglich als die pure Verzweifelung herauslesen. Für den unbefangenen Leser wird hierbei wie so oft deutlich, dass die mediale Berichterstattung um Objektivität nicht einmal bemüht ist und sich aus der eigenen Denkfaulheit eben zu solchen stumpfen Simplifizierungen hinreißen lässt. Diese Art der journalistischen Arbeit hat auch nichts mehr mit einer kritischen Auseinandersetzung zu tun, sondern verfolgt ziemlich offensichtlich eine diskreditierende Agenda mit politischer Willensbotschaft.

Dennoch bleibt für uns als Identitäre Bewegung festzuhalten, dass wir die Fremdzuschreibungen der Berichterstattung uns gewiss nicht zu Eigen machen werden. Mit unserer Forderung auf dem Brandenburger Tor haben wir genau das ausgedrückt, was die Selbstverständlichkeit und der Imperativ der Regierungspolitik sein sollte. Hinter dieser Forderung versammelt sich spätestens seit der illegalen Grenzöffnung im Sommer 2015 eine nicht unerhebliche Masse der deutschen Bevölkerung. Die Aktion soll darüber hinaus aber auch als Animation und Motivation für kommende Taten fungieren. Unser heutiger Verantwortungsethos besteht vor allem im Widerstand gegen die verantwortungslose Politik der Regierung Merkel. Unsere Aktion war für viele hoffentlich auch ein Anstoß sich intensiv und persönlich mit dem eigenen Potential und Machbarkeiten des patriotischen Engagements auseinanderzusetzen. Die Identitäre Bewegung bietet hierfür einen wachsenden Raum sein Potential in die Reconquista einzubringen.

Über Daniel Fiß

Daniel Fiß
Studiert in Rostock Jura und Politikwissenschaften. Leiter des identitären Projektes "Kontrakultur MV".

6 Kommentare

  1. Gute Aktion ! Die Reaktion von Presse und Politik darauf zeigt nur die Hilflosigkeit unsererr selbsternannten Pseudoeliten.

  2. Gelungene Aktion, danke! Die Reaktionen der Politiker und der Lügenpresse sind entlarvend! Spende unterwegs!

  3. Hallo Landsleute.

    Riesen Kompliment für die gelungene Aktion auf unserem Brandenburger Tor. M.E. haben unsere „Volksvertreter“ komplett versagt. Stets bleibe ich inzwischen folgenden Mottos treu: Jede Nation und jede Kultur verdient es zu überleben – auch die deutsche Kultur und Nation und Zukunft hat nur das was nachwächst.

    Nur nicht aufgeben!

    Herzliche Grüße

    ein Patriot!

  4. Super Aktion.
    Wer die Heimat liebt hat verstanden. Wer nicht verstanden hat, liebt sein Land und seine Heimat nicht. Möge die Macht mit euch sein, meinen Segen und Spende habt ihr.

  5. Bitte, bitte macht weiter so! Ich finde es so wichtig dass junge Leute in unseren Land sich gegen den Genozid der Deutschen wehren. auch zur AFD kommen immer mehr junge Leute die sich nicht mehr von den Lügenparteien veräppeln lassen! Ich bin jetzt schon fast im Rentenalter und kann aussteigen aus
    dem korrupten System! Gott sei Dank!

  6. Übernimmt man gedankenlos das Propagandasprech des Gegners? Das BT wurde genauso wenig besetzt, wie etwa ein linker Demonstrationszug eine Straße besetzt.
    Besetzt werden (oft unrechtsmäßig) Häuser oder gar fremde Länder.
    Auf dem BT hat man eine demonstrative Aktion durchgeführt, keine Besetzung. Man ist schließlich nicht dort eingezogen, man wohnt dort nicht und beherrscht es auch nicht. Man ist im Gegenteil nach der Aktion freiwillig wieder gegangen.

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